Mit Honeygain verdienen

Mit Honeygain verdienen

Kann man mit Honeygain wirklich passiv Geld verdienen, nur indem man seine Internetverbindung teilt?

In meinem Honeygain-Test erkläre ich Dir, was hinter der App steckt, wie sie funktioniert, wie viel Du realistisch verdienen kannst und für wen sich das Ganze lohnt. Ich sage Dir auch ehrlich, wo die Grenzen liegen.

Werbehinweis: Dieser Beitrag enthält meinen persönlichen Einladungslink zu Honeygain. Wenn Du Dich darüber anmeldest, kann ich dafür eine Prämie erhalten. Für Dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

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Was ist Honeygain?

Honeygain ist eine App, die Dir Geld dafür zahlt, dass Du einen Teil Deiner ungenutzten Internetverbindung zur Verfügung stellst. Das Unternehmen wurde 2019 in Litauen gegründet. Dein geteilter Traffic wird an Firmenkunden weitergegeben, die ihn zum Beispiel für Preisvergleiche, Marktforschung oder die Prüfung von Werbeanzeigen nutzen.

Du bekommst dafür sogenannte Credits, die Du Dir später auszahlen lassen kannst. Die App gibt es für Windows, Mac, Android und weitere Geräte.

Wie funktioniert Honeygain?

Der Einstieg ist unkompliziert und dauert nur wenige Minuten:

  1. Anmelden: Registriere Dich mit E-Mail-Adresse und Passwort über den Einladungslink.
  2. App installieren: Lade die App auf Deinem Rechner oder Smartphone herunter und melde Dich an.
  3. Teilen aktivieren: Schalte das Teilen Deiner Internetverbindung ein. Die App läuft danach im Hintergrund.
  4. Credits sammeln: Je mehr Traffic geteilt wird, desto mehr Credits landen auf Deinem Konto. Zusätzlich gibt es kleine Boni, zum Beispiel über den täglichen Honey Pot.
  5. Auszahlung anfordern: Sobald Dein Guthaben die Mindestgrenze erreicht hat, kannst Du es Dir auszahlen lassen.

Wie viel kann man mit Honeygain verdienen?

Kurz gesagt: wenig, aber es läuft von allein. Honeygain rechnet in Credits ab. Etwa 10 MB geteilter Traffic ergeben 1 Credit, und 1.000 Credits entsprechen 1 US-Dollar. Für 1 US-Dollar müssen also rund 10 GB Traffic geteilt werden.

Rechenbeispiel

Die Mindestauszahlung liegt bei 20 US-Dollar, das sind 20.000 Credits. Dafür sind rund 200 GB geteilter Traffic nötig. Nehmen wir als Beispielannahme an, ein Gerät bringt im Schnitt 0,20 US-Dollar pro Tag:

  • 20 US-Dollar ÷ 0,20 US-Dollar pro Tag = 100 Tage bis zur ersten Auszahlung
  • Mit zwei Geräten halbiert sich die Zeit grob auf etwa 50 Tage

Die tatsächlichen Werte hängen von Deinem Standort, Deiner Internetgeschwindigkeit und davon ab, wie lange Dein Gerät online ist. Online findest Du dazu sehr unterschiedliche Angaben, nimm die Zahlen daher nur als Orientierung.

Bei einer Auszahlung per PayPal fallen laut Honeygain rund 15 % Gebühr an. Aus 20 US-Dollar werden dann etwa 17 US-Dollar. Die Auszahlung in JumpToken (JMPT) ist dagegen gebührenfrei, dafür brauchst Du eine passende Krypto-Wallet.

Worauf sollte man bei Honeygain achten?

1. Auszahlungsgrenze und Gebühren

Plane die 20 US-Dollar Mindestauszahlung und die PayPal-Gebühr gleich mit ein. Prüfe vor der Auszahlung die aktuellen Bedingungen in Deinem Konto, denn diese können sich ändern.

2. Datenvolumen und Akku

Nutze Honeygain am besten nur mit einer Internet-Flatrate. Auf dem Smartphone kann die App spürbar Akku verbrauchen, ein Rechner oder Laptop am Strom ist deshalb oft die bessere Wahl.

3. Kein VPN

Honeygain verträgt sich nicht mit einem VPN. Wenn Du eines nutzt, kann das Konto Probleme bekommen. Schalte es für die App besser aus.

4. Ein Konto pro Haushalt

Pro Anschluss zählt nur eine IP-Adresse. Mehrere Geräte im selben Netzwerk bringen daher nicht automatisch ein Vielfaches an Einnahmen.

5. Datenschutz und Sicherheit

Du gibst Deine Internetverbindung für fremde Anfragen frei. Lies Dir die Datenschutzhinweise von Honeygain in Ruhe durch und entscheide bewusst, ob Dir das für ein paar Euro im Monat recht ist.

Warum kann bei Honeygain Guthaben fehlen?

Manchmal sind weniger Credits auf dem Konto, als Du erwartest. Häufige Gründe sind:

  • Das Gerät war nicht durchgehend online oder die App wurde beendet.
  • Ein VPN oder eine Firewall blockiert das Teilen.
  • Es gab zeitweise wenig Nachfrage in Deiner Region.
  • Die Verbindung war zu langsam oder instabil.
  • Die Gutschrift von Boni dauert etwas länger.

Was passiert bei Problemen mit Honeygain?

Wenn etwas nicht stimmt, wende Dich an den Support von Honeygain. Damit Dir schnell geholfen werden kann, halte diese Angaben bereit:

  • Die E-Mail-Adresse Deines Honeygain-Kontos
  • Das verwendete Gerät und das Betriebssystem
  • Die Version der App
  • Eine kurze Beschreibung des Problems und seit wann es besteht
  • Screenshots von Dashboard, Credits oder der Fehlermeldung
  • Bei Auszahlungsproblemen: Datum, Betrag und gewählte Auszahlungsart

Für wen lohnt sich Honeygain?

Faustregel: Honeygain lohnt sich für Dich, wenn Du ohnehin einen Rechner oder ein Gerät dauerhaft online hast, eine Flatrate besitzt und mit kleinen Beträgen zufrieden bist. Wenn Du ein echtes Nebeneinkommen suchst, ist die App dafür zu langsam.

Vorteile und Nachteile von Honeygain

Vorteile

✔ Sehr einfacher Einstieg, keine Vorkenntnisse nötig
✔ Läuft im Hintergrund, kaum Aufwand
✔ Kostenlos nutzbar
✔ Mehrere Geräte möglich
✔ Auszahlung per PayPal oder JumpToken

Nachteile

✘ Verdienst ist gering und kommt nur langsam zusammen
✘ Mindestauszahlung von 20 US-Dollar
✘ PayPal-Gebühr von rund 15 %
✘ Nicht kombinierbar mit einem VPN
✘ Akkuverbrauch auf dem Smartphone
✘ Du gibst Deine Internetverbindung für Dritte frei

Honeygain-Test – mein Fazit

Honeygain ist keine Geldmaschine, aber eine bequeme Möglichkeit, aus einer sowieso vorhandenen Internetverbindung ein kleines Zubrot zu machen. Wer realistische Erwartungen hat, bekommt eine App, die einfach nebenbei läuft. Wer schnelles Geld sucht, wird enttäuscht.

Mein Tipp

Starte mit einem einzigen Gerät, das ohnehin täglich läuft, und beobachte ein paar Wochen, was tatsächlich zusammenkommt. Wenn Dir die Beträge reichen, kannst Du weitere Geräte ergänzen. Wähle bei der Auszahlung bewusst die Variante, die zu Dir passt.

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